Mein Mac – so und nicht anders!

Mein Mac – so und nicht anders!

Da stand es nun gestern Mittag vor mir, ein unscheinbares Paket, so braun wie die Uniform des Kurierdienstfahrers. Der äussere Zustand war einwandfrei, Empfang wurde quittiert.

Am Abend wurde die gespannte Erwartung dann endlich befriedigt, ist schließlich mein erster neuer “gebrauchter” Mac. Der Paketinhalt enttäuschte mich nicht: zwar war der iMac statt in einen schicken schwarzen Karton mit Hochglanzbild in ein schlichtes, ebenfalls wie der Umkarton braunes Geschwister gehüllt, die restliche Verpackung unterschied sich nicht von der eines Neugerätes. Alle empfindlicheren Oberflächen mit Folien beklebt, neue Tatatur + Maus, Softwarepäckchen, Reinigungstuch. Fazit bis hierhin: den Kauf eines “refurbished” iMac aus dem Apple Store (mit voller Herstellergarantie) kann ich empfehlen, das Gerät tiptop und die Preisminderung beachtlich.

Und jetzt kommt der Teil, der mir die Argumente liefert, warum ich Macs liebe: Der neue “Schatz” wird also fix augepackt, auf dem Esstisch aufgestellt und angeschlossen. Spannung – der Mac-Chime ertönt, eine bunte Grafik ziert das Display. Schnell deutsch als Standartsprache ausgewählt, einen Haken bei Deutschland gesetzt und schon – jetzt kommt’s, liebe Windows User – fragt mich der Setup-Assistent, ob ich Benutzerdaten von einem anderen Rechner oder einem Timemachine-Backup übertragen möchte. Ich tue nichts weiter, als meine externe Festplatte anzuschliessen, nochmals zu bestätigen, dass hierauf die gewünschten Daten zu finden seien, danach lasse ich den iMac etwa eineinviertel Stunde rund 220 GB Daten schaufeln.

Was dann folgt gleicht einem Triumphzug: der Mac fährt hoch, fragt nach dem gewohnten Passwort, um mich gleich nach dessen Eingabe mit dem gewohnten Bild, sämtlichen Inhalten, ja, sogar gleicher Anordnung der Dateien auf dem Desktop zu empfangen. Noch schnell via Airport die gerade mit dem alten iMac aufgezeichnete Fernsehsendung auf den neuen übertragen, fertig. Komplett!

Zwei Stunden (inklusive auspacken) und das Ding läuft – das nenne ich Technik, die begeistert!