Apr 17 2008
Stift?
Fast angewidert warf unser aller Lieblings-CEO die Frage in den gut gefüllten Raum – “Wer will schon einen Stift?” Und warf damit eine von Apples herorragenden Errungenschaften früherer Zeiten in den Orkus. Brandender Applaus bestätigte Steve Job in seiner Ansicht, der moderne Mensch wolle so etwas nicht. Niemand braucht das, keiner! Wir wollen eine Tastatur! Wozu haben wir lange, schlanke und Kugelschreiberminen gleichende Finger?
Nun, ganz so einfach scheint nun doch nicht zu sein. Und das ist nicht meine singläre Meinung. Die eines ehemaligen Palm-Nutzers, der mit Stift und Graffiti zehnmal schneller Texte und URLs eingeben kann, als mit einer Mini-Tastatur, die wahrlich nicht für Männerhände gemacht ist. Die Worterkennung ist da auch nur begrenzt eine Hilfe, teilweise macht Sie mir – wie z. B. bei der Eingabe scheinbar sinnloser Begriffe wie E-Mail oder Web-Adressen – das Leben unnötig schwer. Und wer schon mal versucht hat, mit iPod oder iPhone das 26-stellige 128-Bit Kennwort aus Zahlen und (großen wie kleinen) Buchstaben zum Verbinden mit einem drahtlosen Netzwerk einzugeben, der weiß, wie man leiden kann …


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